Laimer-Tor führt Bayern zum klaren Sieg in Heidenheim

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Am Samstag nahm Bayern München einen weiteren Schritt auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft. Im Rahmen des 30. Spieltags der Bundesliga verzeichnete man in Heidenheim mit einem klaren 4:0-Erfolg eine weitere Niederlage für den Gastgeber. Die bayerische Mannschaft liegt nun neun Punkte vor dem aktuellen Meister Bayer Leverkusen, welcher erst am folgenden Tag antreten wird. Der österreichischen Fussballbundeskupfspieler Konrad Laimer gelang im 19. Minutenabschnitt das Erreichen seines zweiten Torbeitrages in der Saison innerhalb der Liga. Gleichzeitig schoss auch Leopold Querfeld – bereits zum zweimaligen Mal diese Saison – beim Endstand von 4:4 gegen Stuttgart ins Netz.

Drei Tage nach ihrem Ausscheiden aus dem UEFA-Champions-League-Viertelfinale gegen den Inter Mailand gab es bei den Bayern keine Zeit zu verlieren und zeigten ihren Willen auch gegen Heidenheim auf Platz 16 der Tabelle deutlich. Bereits in der 12. Minute erzielte Harry Kane das Führungstor zum Stand von 1:0. Sieben Minuten darauf gelang Leamers Treffer. Bei perfektem Pass von Serge Gnabry passte dieser präzise seinem Lauf hinterher und sicherte das Tor ins linke obere Eck. Kingsley Coman verstärkte ihre Vorherrschaft vor Halbzeitpause durch sein Tor in der 36. Minute.

Zurück zu diesem Spiel trat Laimer in der zweiten Halbzeit nicht mehr auf dem Spielfeld an. An seiner Position als Rechterverteidiger ersetzte ihn der Franzose Sacha Boey, der bisher nur sehr wenig Spielzeit bei Bayern hatte. Joshua Kimmich (56.) sicherte schließlich im 56. Minute den 22. Sieg dieser Saison für sein Team.

Sehenswertes Tor von Querfeld

In Berlin erlebten die Zuschauer ein Torjubel-Fest – nach 45 Minuten war das Spiel 4:4 ausgeglichen, was bisher im deutschen Bundesligaspiel noch keine Mannschaft vor der Halbzeit erreicht hatte. Zu diesem Rekord trug auch Querfeld bei. Der ehemalige Spieler von Rapid erzielte in der 38. Minute durch einen langen Wurf aus etwa 30 Metern Entfernung den Treffer zum Stand von 3:2 und landete genau ins obere Eck des Tores. Darüber hinaus sicherte sich sowohl Querfeld als auch sein Landsmann Christopher Trimmel eine Vorlage für diese Aktion.

RB Leipzig traf zusammen mit Christoph Baumgartner und Nicolas Seiwald auf Holstein Kiel und endete schließlich bei einem Unentschieden von 1:1. Zwar blieben sie ungeschlagen, mussten aber ihren Torwart Peter Gulácsi nach einem starken Aufprall herausnehmen lassen. Der Ungar wurde anschließend unter dem Verdacht einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert. In der Konkurrenz um eine Direktqualifikation für die Champions League stellten diese Ereignisse sicherlich einen Rückschlag dar. Gleichzeitig erzielte Mainz 05 trotzdem vor allem dank des Trainers Ralph Hasenhüttels lateiner Einwechsels durch Tim Reichert in letzter Sekunde den Ausgleich zum 2:2 gegen VfL Wolfsburg. Diese Partie retteten die „Wölfe“, an deren Seite Patrick Wimmer bis zur 63. Minute aktiv war, gerade noch davor, ihre fünf Spiele hintereinander zu verlieren. Beim Gegenspieler Mainz hielt Niklas Zachniger bis kurz vor Schluss seine Position; Philipp Mwene hingegen saß wegen eines Verletzungsausfalls außen vor.

Für den zweiten Trainer der österreichischen Bundesliga, der nach Angaben verschiedener Medien ähnlich wie Hasenhüttel im Gespräch war, fehlte das ersehnte Erfolgsgefühl. Die TSG Hoffenheim unter Leitung des ehemaligen Angriffstrainers Christian Ilzer verlor gegen Freiburg mit 2:3. Philipp Lienhart agierte beim SC als Verteidiger im Mittelfeld, während Michael Gregoritsch auf der Bank saß. Der FC Augsburg liegt nur ein Punkt zurück vom RB Leipzig an fünfter Stelle, wohingegen Mainz Rang sechs belegt.

Viertes aufeinanderfolgendes Sieg für Werder Bremen

Währenddessen erreichte Werder Bremen gegen VfL Bochum ihren vierten Sieg in Folge. Im Spiel mit dem Endstand von 1:0 feierte Bremen einen Heimsieg; dabei war Kapitän Marco Friedl für die Hanseaten aktiv, Romano Schmid spielte bis zum 89. Minuten, während Marco Grüll erst ab der 68._minute ins Feld kam. Derzeit steht Bremen auf Platz sieben, doch Borussia Dortmund sowie Mönchengladbach könnten ihnen noch überholen – insbesondere nach ihrem direkten Duell am kommenden Sonntag. Am gleichen Tag besucht Bayer Leverkusen St. Pauli zu Gast.

(APA)

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