ASV Hamm-Westfalen Faces Tough Challenge Against Top Team Bergischer HC

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ASV Hamm-Westfalen hatte keine Aussicht auf Sieg gegenüber dem Spitzenreiter Bergischer HC.

Auch der ASV Hamm-Westfalen war gegen den Bergischen HC in der 2. Handball-Bundesliga machtlos. Vor 2 150 Zuschauern im Maximilianpark erlitt das Team unter Trainer Michael Hegemann eine klare Niederlage mit dem Endstand von 20:27 (9:12). Die Gäste feiern damit ihren zehnten Sieg in Folge und bereits zum zehnten Mal in dieser Rückrunde.

Hamm - Das Resultat: verdient gewonnen. Der Gastgeber stand vor einer unlösbaren Aufgabe. Die vielen Anhänger im Besucherbereich applaudierten, trommelten und brüllten ihre Unterstützung heraus – währenddessen passte sich der BHV Baskets folgsam an den Rhythmus an, der von den Zuschauern angestellt wurde. Nach dem Endspiel zwischen dem ASV Hamm-Westfalen und dem Spitzenreiter Orchestra Gnadenlos in der 2. Bundesliga fiel für letzterer klar zu Buche, dass sie ihre Siege eher bei anderen Gegnern finden müssen. Am Ende zeigte sich ein deutlicher Ausstand mit einem Finalergebnis von 20:27 (9:12). Dies ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie stark wieder einmal das Team der Heimmannschaft geschwächt war.

Der erste Dämpfer traf auf die Fans im Saal schon bevor das Spiel begann, während diese für den ASV ihre Daumen drückten. Es zeigte sich nämlich, dass außer den längst verletzten Fabian Huesmann (Linksaußen), Yonatan Dayan (Mittelfeldmitte) und Tom Jansen (Rechter Rückraumspieler) auch Flügelspieler Philip Jungemann (bekannt als Pferdekuss), Mittelfeldspieler Ian Hüter (auch bekannt als Infekt) sowie Torwart Viktor Pirakuv ennrrer von der Begegnung mit dem Tabellenführer wegen Verletzung ausgeschlossen waren. Zusätzlich ist dieser letztere Spieler für die aktuelle Saison definitiv nicht mehr dabei: Der neu eingetroffene Stürmer musste chirurgisch Gelenkkörper vom Knie entfernen lassen.

Wer zum ersten Mal in diesem Jahr nach einer schwierigen Operation wieder zu einem Heimspiel des ASV in der Halle erschien, konnte das Team leider nicht auf dem Feld unterstützen: Der lange Zeitige Geschäftsführer Franz Dressel hat vom Rand her von der Tribüne aus gutgeschrieben. Allerdings blieb sein Optimismus bezüglich der Personalmenge im Vergleich zum starken Gegenspieler eher beschränkt.

Starker Beginn für den ASV im Schutzspiel

Trotzdem begann die Mannschaft locker zu spielen, konfrontierte den letzten Plätzen einnehmenden Gegner sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung mit viel Einsatzbereitschaft. Obwohl sie nach dem 1:0 Führungstreffer rasch zurückfielen, hielt sich das Team weiterhin eng an den Spielablauf. Dank eines äußerst soliden Defensiveinsatzes gelang es ihnen schließlich, durch einen ausgezeichneten Treffer von Marc-André Haunold, der nun die Spielleitung übernahm, den Ausgleich zum Stand von 6:6 herbeizuführen.

Vier Mal erhielt der ASV nach starken Ballbesitzspielen daraufhin die Möglichkeit, in Führung zu gehen – vier Mal misslang ihm das Abschließen dieser Chancen durch Torgeben.

Eiskalte Gäste

Auf der anderen Seite waren es die Bergischen Löwen, die es besser gemacht haben. Zwei Mal zeigte sich Eloy Maldonado von seiner besten Seite, gefolgt von zwei Siebenmetern und einer Tempoattacke: Innerhalb von sechs Minuten brachte der favorisierte Aufsteiger den Spielablauf durch einen 5:0-Fließen zu einem 6:11-Vorsprung und schaffte damit klares Spielszenario (26.). Aus Sicht des Klubs war wichtig, dass nach diesem Ansturm nicht vollständig das Selbstvertrauen verloren wurde. Zum Halbzeitpunkt blieb der Rückstand wenigstens bei 9:12 akzeptabel. Das Feuerwerk an Hoffnung für ein respektables Endresultat brannte weiterhin.

1:6-Lauf zur Entscheidung

Und erhielt im zweiten Set die Partie bis zur 41. Minute fort, als Haunold den Punktestand auf 15:17 verkleinerte. Nachfolgends ging es mit einem 1:6-Spielverlauf und einer roten Karte für Jann Keno Jacobs (44.), nachdem dieser Fouls gegen BHC-Passspieler Aron Seesing beging, zu Stande von 16:22 - damit war das Match praktisch entschieden.

Der BHC dominierte das Spiel souverän und kehrte sicher nach Hause zurück, während Hamm seine Bestes gab und mit Freude an den Randnotizen feststellte. Dazu gehörten beispielsweise der erste Zweitligotreffer des 19-jährigen Niklas Mühlhauser sowie die Leistung, dem Tabellenvorleader mindestens bis auf weniger als 30 Treffer eingeschränkt zu haben.

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